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Herzlich willkommen auf der wissenschaftlichen Website
von Business Crime Control e.V.

Theoretische Grundfragen und Geschichte der Wirtschaftsverbrechen

Seien Sie gegrüßt. Sollten Sie zufällig auf unsere Seiten gestoßen sein und BCC noch nicht kennen, so heißt Sie der BCC-Vorstand als einen möglichen Interessenten für das aus unserer Sicht wirtschafts-, sozial- und umweltpolitisch weit unterschätzte Problem der Wirtschaftsverbrechen herzlich willkommen. Vielleicht überzeugen Sie ja unsere Argumente und wir gewinnen in Ihnen einen möglichen Unterstützer, eine mögliche Unterstützerin für dieses Aufklärungs- und Beratungs- und Aktionsprojekt, das sich seit knapp 20 Jahren gegen seine Totschweiger und Ignoranten behauptet und manches, auch wenn es uns nicht gutgeschrieben wurde, bewegt hat.

Vielleicht haben Sie ja schon unsere Website www.businesscrime.de  besucht, die sich mit aktuellen Themen und Problemen der kriminellen Ökonomie befasst und auf der Sie auch Hinweise auf unsere aktuellen Veranstaltungen und Anmeldemöglichkeiten finden. Hier sind Sie richtig, falls Sie sich nicht nur für aktuelle Berichte, Diskussionen und Termine, sondern auch für wissenschaftliche, theoretische und historische Grundfragen der kriminellen Ökonomie interessieren. Wir setzen uns nicht nur kritisch mit den konkreten Fällen von Wirtschaftskriminalität, Organisierte Kriminalität und Korruption und den vielfältigen Folgen von Wirtschaftsverbrechen auseiander. Wir befassen uns auch sehr kritisch mit dem Expertentum, der Fachliteratur zum Themenkomplex, mit der Justiz und den Dokumentationen und Statistiken.

Selbstverständlich unterstützen wir nach Kräften die alten und neuen sozialen Bewegungen, Gewerkschaften und Kirchen, basisdemokratische Gruppen und NGO's, aber auch Künstler, soweit sie mit ihren Aktionen und Kunstwerken Ziele verfolgen, die der Aufklärung über Usachen, Verhältnisse und Folgen von Wirtschaftsverbrechen im weitesten Sinne dienlich sind. Wir kümmern uns nicht nur um das Zentralthema, weil wir wissen, wie weit das Umfeld ist, auf das die Wirtschaft einwirkt, das aber auch auf die Wirtschaftsentscheidungen zurückwirkt. Selbstverständlich vermitteln wir - dies trifft auch für diese Website zu - hauptsächlich Erkenntnisse, Erfahrungen und Wissen aus unserer Sicht.

Die theoretische Arbeit, die wir gemäß unserem Vereinsstatut zwecks kritischer Aufklärung auf wissenschaftlicher Grundlage betreiben, besteht darin, die meist stumpfen "Waffen" der öffentlichen Kritik an Wirtschaftsverbrechen zu schärfen. In dieser Hinsicht sind nicht nur wirtschafts- und sozialpolitische, nicht nur ökologische und kriminologische Theorieprobleme von großer Bedeutung, sondern ebenso die von Wirtschaftshistorikern bisher nicht einmal im Ansatz erforschte Geschichte der Wirtschaftsverbrechen. Diese in vieler Hinsicht bestimmende Seite der Geschichte versuchen wir - natürlich exemplarisch - im Rahmen der allgemeinen wirtschafts- und sozial- sowie entwicklungstheretischen Auseinandersetzungen darzustellen. Wir wollen die Lücke der Wirtschaftswissenschaften schließen und danken schon jetzt jedem, der uns interessantes Material zukommen lässt bzw. Quellen nennt. Wenn man danach sucht, findet man - leider weit gestreut und unsystematisch - so manchen wichtigen Beleg in Geschichtsbüchern, Kunstwerken und in dem einen oder anderen Museum. Jede Epoche kannte spezifische Wirtschaftsverbrechen, die zum Schutz von Mensch und Natur verboten, bekämpften, bestraften.

Dies alles könnte Sie als Nutzer unserer Website interessieren und Ihnen eine Vorstellung davon vermitteln, wie viel wissenschaftliches Neuland zu entdecken und zu erforschen ist. Natürlich hoffen wir, dass - trotz des Bologna-Prozesses - noch Wissenschaftler und Studierende verschiedener Fachrichtungen für dieses Zukunftsthema Zeit und Interesse aufbringen können. Vielleicht wird ja auch die eine oder andere wissenschaftliche Studie, Doktorarbeit und Habilitationsschrift, durch unsere Darstellungen angeregt. Wir würden uns freuen, davon zu erfahren. Leider wird das Thema Wirtschaftskriminalität - trotz mancher Erfolge, die wir nach bald zwanzigjähriger Arbeit verbuchen können - in der Öffentlichkeit nach wie vor eher als ärgerliche Randerscheinung oder Angelegenheit der Strafverfolgungsbehörden betrachtet. Wir hoffen, dass Sie der Schwarze-Schafe-Theorie keinen Glauben schenken. Wir können jedenfalls an solche Ammenmärchen nicht glauben. Wir freuen uns vielmehr darüber, dass es immer noch weiße Schafe gibt und schlagen vor, sie als bedrohte Art auf eine "rote Liste" zu setzen. 

Wenn sie beim Studium dieses BCC-Infoportals merken, dass Sie über das gesellschaftspolitisch so wichtige Problemfeld Wirtschaftskriminalität, das sich mit dem Machtmissbrauch der Herrschaften in den nach wie vor demokratiefreien Chefetagen befasst, weit weniger wissen als über bestechliche Politiker, käufliche Parteien und den Amtsmissbrauch von Beamten, auch weniger als über gewöhnliche Ladendiebe, Sozialhilfebetrüger, Kleinkriminelle, betrachten sie es als vorläufige Bestätigung unserer Behauptung, dass die derzeitige offizielle Aufklärung über Wirtschaftskriminalität und deren Folgen äußerst unzureichend und einseitig ist. Diese Website wäre gar nicht erst entstanden, wenn es in unseren von Meinungsfreiheit und Tabubrüchen strotzenden Massenmedien eine funktionierende wirtschaftskritische öffentliche Auseinandersetzung und Aufklärung gäbe. Es gibt sie leider nicht, wie Sie selbst überprüfen können und an unserer Medien- und Wissenschaftskritik sehen werden. Noch nicht.

Wir arbeiten daran und laden Sie ein, bei uns mitzuarbeiten. Oder unterstützen Sie unser Engagement durch Ihre Mitgliedschaft bei BCC. Das sind 60 Euro pro Jahr, die besser als auf mancher seriösen Bank angelegt sind, Wir sind ein gemeinnütziger Verein, arbeiten ehrenamtlich, verfolgen und vertreten keine Wirtschaftsinteressen, sondern kämpfen für eine demokratisch, sozialökologisch und menschenrechtlich orientierte Wirtschaftsordnung. Wo unsere Ideen greifen und unsere Forderungen durchgesetzt werden können, sparen sie Geld, schonen sie Umwelt und Gesundheit. Als Mitglied erhalten Sie die Vierteljahreszeitschrift BIG Business Crime, die Sie aber auch für 30 Euro jährlich ohne Mitgliedschaft von BCC beziehen können. Da BIG sich nicht über Werbung, sondern über Mitgliedsbeiträge finanziert, müssen Autorinnen und Autoren, Herausgeber und Redaktion keine falschen Rücksichten nehmen und können dem Ideal der freien Berichterstattung voll gerecht werden. Allerdings überziehen und gelegentlich die Kritisierten mit kostspieligen einstweiligen Verfügungen und Prozessen. Doch diese haben uns nicht einschüchtern können.

Mit freundlichen Grüßen
Der BCC-Vorstand


Wir danken für Ihr Interesse und das eventuelle Engagement.
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